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Patienteninformation: Haustiere und Allergie
Nach neuen und durchaus ernst zu nehmenden Untersuchungen ist es erwiesen,
daß Kinder, die in engem Kontakt zu Haustieren aufwachsen deutlich weniger unter
Allergien und Atemwegserkrankungen leiden als Kinder, die ohne Tiere aufwachsen.
Im Gegenteil, gerade das besondere Bemühen um Hygiene scheint die Bereitschaft
zu verstärken, Allergien zu entwickeln.
Anders ausgedruckt: Ein bisschen Schmutz schadet nicht. Das soll zwar nicht dazu führen,
dass Klein-Luise mit Struppi aus einer Schüssel futtert, aber der Kontakt zu Tieren tut
Kindern grundsätzlich gut.
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Anders verhält es sich, wenn bereits eine Tierhaar-Allergie besteht.
Dann sollte der Kontakt zum Tier tunlichst vermieden werden, da sonst sogar Asthma drohen kann.
Bevor nun in bester Absicht ein Haustier angeschafft wird, auf das, wie sich später herausstellt,
ein Familienmitglied allergisch reagiert, sollte eine Tierhaar-Allergie durch Test ausgeschlossen werden.
Sonst sind nachher Kind und Tier unglücklich.
Die Tests werden in der Regel als Prick-Tests auf dem Unterarm durch geführt
und können nach 20 Minuten ausgewertet werden.
In Zweifelsfällen hilft der RAST-Test weiter.
Derartige Tests gelten als Individuelle Gesundheitsleistung, die Kosten sind aber überschaubar.
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Weitere Informationen
Merkblatt Ohrensausen (Tinnitus)
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